Kommunikation – Reorganisation des Unbestimmten liefert Ihnen die Möglichkeit, angepasst an die Anforderungen heutiger Komplexitäten emergente Analysen von Erwartungsstrukturen und Kommunikationsprozessen vorzunehmen und diese anschließend neu zu orientieren. Erstmals ist es möglich, komplexe kognitive und soziale Verhalte an Emulationen zu untersuchen, die Strukturen mit Hilfe von FORMen zu analysieren und sich dann zu veranschaulichen, welches System sich in welche Richtung entwickelt, ändert sich die FORM.

Funktionale Kommunikation, funktionale Orientierung und Organisation sind zwar nicht strukturdeterminiert, wohl aber strukturmotiviert. Mit uFORM iFORM und den daraus folgenden Überlegungen und Tools lässt sich zeigen, dass und wie die zugrunde liegenden FORMen Konflikt- und Kooperationsprozesse, Funktionalität der Organisation und Leichtgängigkeit von Denken und Kommunikation auch in komplexen Prozessen und Umwelten ausdifferenzieren, motivieren, einschränken, ermöglichen oder verhindern.

Dem systemischen Gedanken der Komplexitäts- und Kontingenzöffnung wird durch konkrete Analyse die Möglichkeit hinzugefügt, generelle Vorhersagen machen und gerichteter orientieren/motivieren/strukturieren/organisieren zu können. Damit wird die Systemik den Anforderungen heutiger Unternehmen, Think Tanks, Arbeitsgruppen, Therapiesituationen, persönlicher Weiterentwicklung in komplexen Umwelten gerecht, an denen die unklaren FORMen des „es ist komplex“ scheitern, weil auch ihre Potenziale und konkreten Handlungsmöglichkeiten unklar bleiben.

Hintergrund

Bei uFORM iFORM handelt es sich um einen, auf einer Kritik an einer Formenüberführung in den Laws of Form von George Spencer Brown aufsetzenden und zu den Laws of Form kompatiblen, Kalkül, der es möglich macht, mit dem Unbestimmten und dem Imaginären zu rechnen. Es ist eine mehrwertige Erkenntnislogik, ein Modell menschlicher Kognition und Kommunikation und eine transformative Brücke zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. Das als eBook konzipierte Werk von Ralf Peyn wird zusammen mit einem Anwendungen vorführenden Anhang (Systemischer Realkonstruktivismus) im Carl Auer Verlag, Verlag für Systemische Forschung, veröffentlicht.

uFORM iFORM zeigt, wie der Mensch zum Zeichen und zur Sprache kommt, wie wir konsensuell(e) Modelle bilden und wie Entscheidungssysteme entstehen. Der Anwender kann in den SelFis im Teil „Systemischer Realkonstruktivismus“ einen Blick in den Spiegel seiner eigenen kognitiven Leistung werfen und Abläufe in Turingmaschinen und Zellulären Automaten mit Bewusstseins- und Kommunikationsprozessen vergleichen. Bei den SelFis oder SelVis (der visuellen Interpretation eines Teilsystems des selbstreferenziellen Systems der Form: self-fiction oder self-vision) handelt es sich um veranschaulichende und als Programme laufende Fraktale und Tools zur Systemanalyse.

Die in uFORM iFORM durchgeführte folgerichtige Verknüpfung der Systemtheorie mit der Theorie komplexer Systeme (Automatentheorie) eröffnet neben anderen folgende Möglichkeiten:

  • Generierung eigener FORMen

  • Analyse von Systemen an den SelFis:

    • Fraktale kognitive Prozesse
    • Kommunikationsablaufprozesse und Kommunikationstypen
    • Innere dialoge und Erwartungshaltungen in sozialen Prozessen
    • (Konflikt)zyklen
    • Kontingenzbildung
    • Entstehen von Emergenz
  • Ausrichtung von Kommunikation und Erwartungshaltung

Weitere Informationen über uFORM iFORM:

Zielgruppen

  • (systemische) Unternehmensberatern und Coaches wird das Tool an die Hand gegeben, ihren Klienten nicht nur die Komplexität von Kommunikation und Erwartungsstruktur zu verdeutlichen, sondern auch konkrete Analysen und Orientierungen vornehmen zu können, um die entsprechenden Ziele zu realisieren.

  • Führungskräfte können sich flexibler aufstellen und Kommunikationsablaufprozesse mehrdimensioniert und differenzierter betrachten und orientieren. Die komplexer und gleichzeitig konkreter aufgestellte Beobachterperspektive verhilft zu einem entspannteren und dynamischeren Change.

  • Therapeuten profitieren besonders von der komplexeren Aufstellung ihrer eigenen Analysefähigkeit und dem größeren Raum von Verhaltensmöglichkeiten, wie auch davon, ihren Patienten mit Emulationen ihre eigenen FORMen und Potenziale veranschaulichen zu können.

  • Wissenschaftler erfahren praktisch die Konsequenz des Brückenschlags zwischen Geistes- und Naturwissenschaft und eine Erweiterung und Respezifikation systemischer Analyse.

  • Politiker können mit diesem neuen Tool Kommunikations-Strukturvorgaben in politischen Abläufen untersuchen und sich in Subsystemen und Teilsystemen mit Hilfe der Emulationen veranschaulichen, mit welcher Art von System sie es zu tun haben und daran Ideen generieren, gerichteter zu wirken und gesellschaftliche Veränderung zu motivieren.

  • Systemisch und integral denkende und forschende Menschen

Gleichzeitig profitieren alle Seminarteilnehmer von den Perspektiven aller anderen und erleben auf diese Weise, wie Systemik im Ganzen wirkt, wenn Modell und Tools den Komplexitäten in Globalisierung und Wirklichkeitsemulation gerecht werden.

Seminarinhalte

  • Einführung in uFORM iFORM – menschliches Denken und Kommunizieren wird an den fünf GrundFORMen vorgeführt und diskutiert, um höhere Bewusstheit für kognitive und kommunikative Prozesse zu ermöglichen.

  • Einführung in SelFis und Künstliche LebensFORMen – mit Hilfe von Emulationen wird demonstriert, wie sich Systeme entwickeln und dass und wie sich unter den jeweiligen Grundvoraussetzungen (Erwartungshaltung, kommunikative und kognitive Strukturen(Strukturvorgaben) gänzlich unterschiedliche Systeme entwickeln.

  • Vorstellung „Kommunikation – Reorganisation des Unbestimmten“ – die Seminarteilnehmer lernen die verschiedenen Dreifachselektionen der KommunikationsFORM kennen und erhalten so eine komplexe Perspektive auf das, was in Kommunikation geschieht.

  • Kombinationen der dreifach selektiven FORMen in verschiedene(n) Systemen/Systemzuständen – hier werden Erwartungen und Kommunikationsablaufprozesse anhand der möglichen Kombinationen der vorgestellten FORMen analysiert und mit Hilfe der Emulationen gerichtet verändert und praktisch diskutiert, um Gefühl und Erfahrungswert für die Konsequenzen der FORMen von Kognition und Kommunikation und ihre Veränderungen zu erlangen.

  • Praktische Diskussion der Anwendungen in Privatleben und Fachgebieten der Anwender. Kernziel des Seminars ist die praktische Fähigkeit der Seminarteilnehmer, anschließend kommunikative und Erwartungsstrukturen mit emergenter Dimensionierung und Differenzierung analysieren und gerichtet orientieren zu können.

  • Preis: 700 Euro
  • Dauer: 2 Tage
  • Seminarort: (in Bearbeitung)
  • Termin: (in Bearbeitung)
  • Maximale Teilnehmerzahl: 15
  • Unterbringung und Verpflegung: (in Bearbeitung)