Ich biete zweimal im Monat, jeweils im Wechsel Sonntags nachmittags 16 Uhr und Mittwochs abends 20 Uhr Webinare zu unseren Themen/Artikeln und zu unserer Forschung an.

Diese Webinare werden

  1. in unterschiedlichen, aufs Publikum angepassten Schwierigkeitsgraden und
  2. mit Möglichkeit der Nachbuchung von Frage/Antwort-Sets

angeboten.


  • Webinardauer: 1 Stunde
  • Webinarkosten: 300 Euro

Die Webinare können einzeln oder in Gruppen gebucht werden.
Bei Interesse können Anschlusswebinare stattfinden.

Ich biete außerdem immer am letzten Tag des Monats Webinare zu aktuellen Themen an, die wir vor dem Hintergrund unserer Forschung neu aufstellen. So kannst Du Deine eigenen Ansichten/Perspektiven/Lebenshaltungen im Lichte neuester systemischer Erkenntnisse betrachten und erweitern.

Ich veröffentliche diese Themen 14 Tage vor dem Webinar. Lass Dich überraschen.
  • Werde Webinar-Sponsor: Ich kenne viele Menschen, die sich für unsere Arbeit interessieren, deren finanzielle Mittel es ihnen aber nicht erlauben, hieran teilzunehmen. Du kannst einfach ein oder mehrere Webinare komplett buchen, per Paypal bezahlen, und ich werde dann pro Webinar zwischen fünf und zehn Teilnehmer aussuchen, von denen ich weiß, dass sie sich darüber freuen.

  • Teilt Euch Webinare: Du kannst ein Webinar komplett buchen und dann Freunde einladen, es mit Dir zu teilen. Bis zu zehn Teilnehmer pro Webinar sind möglich. Das kann Deinen Webinar-Preis auf 30 Euro senken. Paypal bietet einen Service an, dass Ihr Euch die Kosten teilen könnt.

Wie läuft das Ganze? Schau in meine regelmäßig erweiterte Webinartabelle (siehe unten). Dort findest Du Themen und Termine. Ich werde dort auch eintragen, ob das Webinar einzeln vergeben wurde, von einer Gruppe gebucht oder ob ein Sponsor das Seminar zur Verfügung stellt.

Melde Dich bei mir unter gitta.peyn@formwelt.info an und schreibe mir, welches Webinar Du buchen möchtest. Überweise per Paypal zehn Tage vor Webinarbeginn 300 Euro und gib dort an, auf welches Webinar sich Deine Zahlung bezieht.

Ich schicke Dir/Euch dann Einladungen zu einem Zoom-In. Das ist einfach ein Link, den Ihr zum entsprechenden Termin anklickt und über den Ihr Euch zur entsprechenden Uhrzeit kostenlos in meinen Webinarspace einloggen könnt. Dann fangen wir an zu reden.

Alle Webinare sind interaktiv geplant. Ihr könnt Fragen stellen, wir können diskutieren.

Webinartermine

Thema Termin Anmerkungen

Symmetrische Konflikte (Einsteiger)

Wir sprechen über die Probleme unserer Zeit im Kontext meines Artikels und diskutieren, was wir ganz persönlich tun können, um von Slit zu CoOneAnother zu kommen.

  • 14.11.2018
  • 20 Uhr
 

Ideologie/Weltanschauung (Einsteiger)

Wir diskutieren Funktion und Leistung von Weltanschauung und fassen die Dimensionen des Artikels persönlich. Außerdem visualisieren wir die Folgen für Individuum und Gesellschaft, wenn die mehr konstruktiven Seiten der Dimensionen von mehr Menschen umgesetzt werden können.

  • 25.11.2018
  • 16 Uhr
 

Aktuelles Überraschungsthema

(wird angekündigt)

  • 30.11.2018
  • 20 Uhr
 

Wirklichkeitsemulation . Teil 1

Schaffen wir uns einen ersten Ein- und Ausblick darauf, was Wirklichkeitsemulation für uns und für die Gesellschaft bedeutet. Hier reden wir auch über persönliche Konsequenzen: Was bedeutet das für unser Denken, Sprechen und Handeln? Für unsere berufliche Zukunft, unsere Beziehungen?

  • 05.12.2018
  • 20 Uhr
 

Information

Unser Informationsbegriff schafft neue Ausblicke auf die Art und Weise, wie wir kommunizieren und denken. Steigen wir gemeinsam in eine fundamental-konstruktivistische Lebensperspektive ein.

  • 16.12.2018
  • 16 Uhr
 

Aktuelles Überraschungsthema

(wird angekündigt)

  • 31.12.2018
  • 16 Uhr
 

Einführung in Grundbegriffe und Technik aus uFORM iFORM

Die FORMen kennenlernen und be-greifen, was sie bedeuten und wie wir sie dafür verwenden können, im täglichen Leben bewusster und mehrdimensionaler zu denken. www.uformiform.info

  • 09.01.2019
  • 20 Uhr
 

Einführung in „Kommunikation – Reorganisation des Unbestimmten“

Nachdem wir gelernt haben, die FORMen zu lesen, überlegen wir an praktischen Beispielen, wie wir dieses komplexe Kommunikationsmodell persönlich anwenden und dadurch uns und unsere Beziehungen neu aufstellen können.

  • 27.01.2019
  • 16 Uhr
 

Aktuelles Überraschungsthema

(wird angekündigt)

  • 31.01.2019
  • 20 Uhr
 

Mein Fachseminar besteht aus drei Modulen:

Kommunikation – Reorganisation des Unbestimmten

Kommunikation – Reorganisation des Unbestimmten liefert Ihnen die Möglichkeit, angepasst an die Anforderungen heutiger Komplexitäten emergente Analysen von Erwartungsstrukturen und Kommunikationsprozessen vorzunehmen und diese anschließend neu zu orientieren. Erstmals ist es möglich, komplexe kognitive und soziale Verhalte an Emulationen zu untersuchen, die Strukturen mit Hilfe von FORMen zu analysieren und sich dann zu veranschaulichen, welches System sich in welche Richtung entwickelt, ändert sich die FORM.

Funktionale Kommunikation, funktionale Orientierung und Organisation sind zwar nicht strukturdeterminiert, wohl aber strukturmotiviert. Mit uFORM iFORM und den daraus folgenden Überlegungen und Tools lässt sich zeigen, dass und wie die zugrunde liegenden FORMen Konflikt- und Kooperationsprozesse, Funktionalität der Organisation und Leichtgängigkeit von Denken und Kommunikation auch in komplexen Prozessen und Umwelten ausdifferenzieren, motivieren, einschränken, ermöglichen oder verhindern.

Dem systemischen Gedanken der Komplexitäts- und Kontingenzöffnung wird durch konkrete Analyse die Möglichkeit hinzugefügt, generelle Vorhersagen machen und gerichteter orientieren/motivieren/strukturieren/organisieren zu können. Damit wird die Systemik den Anforderungen heutiger Unternehmen, Think Tanks, Arbeitsgruppen, Therapiesituationen, persönlicher Weiterentwicklung in komplexen Umwelten gerecht, an denen die unklaren FORMen des „es ist komplex“ scheitern, weil auch ihre Potenziale und konkreten Handlungsmöglichkeiten unklar bleiben.


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Quo vadis, Homine

In diesem Workshop werden wir uns vor allem der Frage widmen, welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten wir benötigen, um in der Ära von Wirklichkeitsemulation als Individuum und als Sozialgemeinschaft überleben, wachsen und schaffen können.

Über welche Fähigkeiten verfügen wir bereits? Welche Potenziale tun sich auf? Wie schaffen wir die Transition von Algorithmisierung/Digitalisierung/Vernetzung/Globalisierung in Industrialisierung hinüber in Wirklichkeitsemulation spielerisch?

Um diese Frage(m) beantworten zu können, braucht es funktionale Modelle zu: Wo stehen wir? Was sind unsere derzeit größten Probleme? Worauf läuft es gerade – soweit absehbar – hinaus? Welche Konzepte funktionieren/reichen nicht mehr? Wo sind wir betriebsblind? Was sind unsere wertvollsten Assets?

Quo vadis, Homine soll auf neue Horizonte verweisen, aber ich möchte auch die Probleme diskutieren, die uns derzeit ausbremsen – dabei handelt es sich (für den einen oder anderen vielleicht überraschenderweise) unter anderem ausgerechnet um Probleme, die mit moderner Systemik kommen.

Mir liegt am Herzen zu demonstrieren, dass und wie Knopfdruckproblemlösungen nicht funktionieren, dass aber auch rein auf Komplexität und Ambivalenz ausgerichtetes Denken in eigene und einige Schwierigkeiten führt – das gilt auch und besonderes in persönlicher Weiterentwicklung und unternehmerischer Intelligenz, die nach dem Gewinn von unklaren Formen aus der Unklarheit nicht mehr herauskommen. Das Unbestimmte kommt mit der gleichen Berechtigung wie das Bestimmte.

Ich möchte mit den Workshop-Teilnehmern persönliche und berufliche Erlebnishorizonte aufspannen und ausarbeiten, wie dysfunktional angewendete Konzepte von „Information“, „Digitalisierung“, „Ambivalenz“ in kognitive, kommunikative und emotionale Engpässe führen und wie wir solchen Fallen entkommen können. Dazu werden wir auf Ergebnisse aus unserer Forschung zurückgreifen und unter anderem mit Hilfe von Computeremulationen begreifen, was funktioniert und was nicht.

Am Ende unseres Workshopabenteuers wird ein gemeinsam erarbeitetes komplexes Modell fundamentaler Konzepte und weiterführender Antworten stehen, die in allen Subsystemen zeitgemäß Anwendung finden können. Wir werden systemisch denken, wir werden global denken, wir werden folgerichtig denken, wir werden über den anthopozänen Menschen und seine Qualitäten sprechen, und wir werden persönliche und gemeinsame Erfahrungen in diesen Qualitäten machen und im Dialog erleben, was uns ausbremst und was uns weiter bringt.

Wir werden ein emergentes Modell menschlicher Kognition und Kommunikation diskutieren, wir werden über Dimensionierung und Differenzierung als Voraussetzung für Komplexitätsverarbeitung und funktionale Resilienz und Empathie sprechen, über ein sinnvolles Komplexitätsverarbeitungsmodell, das unsere Vorstellungen von kognitiver, sozialer und emotionaler Intelligenz ergänzt und erweitert, und darüber, wie wir uns effektiv und effizient einbringen können. Und all das werden wir sehr praktisch und unter Einbeziehung der persönlichen Erfahrungen aller Workshopteilnehmer tun und dafür die Modelle der transdisziplinären und transformativen Wissenschaft nutzen, die durch unsere Verbindung von Systemtheorie und Automatentheorie aufgeschlossen wird.
So sehen wir Evolution bei der Arbeit zu, indem wir selbst praktisch und aktiv tätig werden.


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Komplexität

Während die ersten beiden unabhängig voneinander stehen, kann das dritte Modul nur von denjenigen gebucht werden, die an den anderen teilgenommen haben. Im dritten Modul werden die Erkenntnisse der ersten beiden im Kontext praktischer Komplexitätsverarbeitungsarbeit integriert. Texte hierzu werden folgen, sobald eine hinreichende Teilnehmerzahl vorhanden ist.

Interessenten können sich bei mir direkt melden: gitta.peyn@formwelt.info.

Über mich

Mein Mann Ralf und ich sind die Entwickler des semantisch und formal selbstgenügsamen linguistischen Systems FORMWELT, einer Programmiersprache für Sprache(n) und Bedeutung, die von Mensch und Maschine gesprochen werden kann. www.formwelt.info

Im Verlauf einer Diskussion über den mathematisch-formalen Unterbau von FORMWELT entwickelte Ralf erst uFORM iFORM (www.uformiform.info) und danach zur Veranschaulichung seiner Anwendungsmöglichkeiten „Systemischer Realkonstruktivismus“. Beide Arbeiten sind mit einem Vorwort von Prof. Dr. Dirk Baecker und einer allgemein verständlichen Einführung von mir im als eBook konzipierten Gesamtwerk beim Carl Auer Verlag, Verlag für Systemische Forschung, erhältlich.

Im Anschluss habe ich damit begonnen, Kognitions- und KommunikationsFORMen in Konfliktstrukturen vor dem Hintergrund von Ideologie, einem funktionalen Informationsbegriff und Globalisierung zu untersuchen. Die folgenden Artikel und Gespräche mit interessierten Kollegen haben Ralf dazu motiviert, „Kommunikation – Reorganisation des Unbestimmten“ auszuformulieren.

Ich bin Autorin zweier systemischer Blogs, einer davon bei der Carl Auer Akademie (systemzeit), der andere unter eigener Regie: www.gitta-peyn.de.

Auf der einen Seite habe ich mich darauf spezialisiert, das mit meinem Mann entwickelte Material in verschiedenen Systemsprachen zu vermitteln (von wissenschaftlich bis alltagstauglich und allgemeinverständlich), auf der anderen Seite die praktische Anwendungsvielfalt unserer an der Basis wirkenden Modelle und Tools zu veranschaulichen und so zu helfen, diese neue transdisziplinäre und transformative Wissenschaft in Gesellschaft, Unternehmen und Privatleben anfassbar und wirkkräftig zu machen.

Meiner Ansicht nach kann Systemik nur dann ihrem eigenen Modellanspruch gerecht werden, wenn sie global vertikal und horizontal alle Sub- und Teilsysteme einbezieht – und wenn sie sehr menschlich den re-Entry vornimmt. Entsprechend konsequent ist mein Wirkkreis nicht auf die macht- und wirtschaftspolitischen Eliten beschränkt, ich bemühe mich, alle anzusprechen. Systemik meint für mich: wir sitzen alle im selben Boot, Lösungen kommen von überall her und betreffen auch alle.

Es ist wie mit einem Workshop. Man kann ihn sicherlich ohne jede Gemütlichkeit und gemeinsamen Austausch planen, gewissermaßen getrennt in Schlips und Jacket von sich selbst und anderen dasitzen und das Material zu lernen versuchen. Aber, wenn Sie mich fragen, sind Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ohne Soziales und Familie am Ende anwendungsleer. Ein systemischer Workshop ergibt doch ohne Apfelkuchen mit Schlag, die Lebendigkeit des anders Anderen, Lachen, gemütliche Stühle und fantastische Unterbringung langfristig nicht wirklich Sinn. Professionalisierung ist klasse, ich finde großartig, wenn jemand wirklich was kann. Aber den vom Leben getrennten Beobachter können wir vergessen, und wir lernen am besten, wenn wir vollständig anwesend sind: als integrierte und respektierte Menschen mit Kopf, Herz und Hand.

So halte ich es bei aller neuen Theorie und Technik unkompliziert. Eine entspannte, nachhaltige und menschliche Atmosphäre ist mir wichtig, und das gilt zuhause wie auf meinen Seminaren, Vorträgen, Coaching und Workshops.

Ich bin in 1965 Lübeck geboren und mag die See, den weiten Blick und gutes Marzipan. Aber im Wendland bin ich aufgewachsen, weshalb mir ebenso gemütliche Stimmung, gründliches Nachdenken und gemeinsames Schaffen wichtig geworden sind. Hier arbeite und forsche ich mit meinem Mann und finde in der ländlichen Ruhe die Kraft und Ideen für individuelle und globale Probleme, Herausforderungen und Chancen.